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Textil Druck Wiki

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Im Bereich des modernen Bedruckens von Textilien & Co. existieren verschiedene Arten, die zum Teil durch technische Neuerungen immer weiter verbessert werden. Im Folgenden werden drei der gängigsten Verfahren aus dem Bereich Transferdruck vorgestellt. Diese Transferverfahren ergänzen den digitalen Direktdruck und den beliebten Siebdruck.

Beim Transferdruck wird je nach System mit Trägermedien gearbeitet, sogenannten Transferfolien und den Transferpressen. Bei der Übertragung wird dann beispielsweise von einem One-Step-System oder einem Two-Step-System gesprochen. Je nachdem, welche Methode Anwendung findet, gilt es, verschiedene Dinge zu beachten. Wir stellen dir den Tonertransferdruck, den Flex- und Flocktransferdruck und den Sublimationsdruck vor, um eine kleine Übersicht zu schaffen.


Mehr über die Druckverfahren erfahren:

Weißdruck

Flexfoliendruck

Direktdruck

Laserdruck Transfer

T-Shirt Digitaldruck

Duplexdruck

Plotterdruck

Vinyldruck

Siebdruck

Thermotransferdruck

Flexdruck

Sublimationsdruck


Das Transferdruckverfahren Tonertransfer mit und ohne Weißdruck

Im Bereich des Digital-Transferdrucks lassen sich verschiedene Unterkategorien erkennen. Neben dem Tonertransfer, der hier im Fokus stehen soll, existieren außerdem klassische tintenbasierende Druckverfahren und für Vinylträger findet der spezielle Solventdruck Anwendung. Tonertransfer ist eine besonders smarte Methode, die sich rasch und preiswert bewerkstelligen lässt. Die Möglichkeiten reichen hier vom Übertragen bunter Motive bis hin zu weißen Flächen auf dunklem Untergrund dank der speziellen White-Toner von Ghost.

printing industry transfer paper printer for textile

Als 2-Papier-System gestaltet sich das Verfahren wie folgt: Das Wunschmotiv wird im PC angelegt und spiegelverkehrt mittels Laserdruck zum Beispiel mit HP-Druckern auf eine Transferfolie (A-Foil) gedruckt. In einem zweiten Schritt wird diese Folie mit einem B-Papier (B-Paper) unter großer Hitze und Druck in einer Transferpresse zusammengepresst. Dadurch verbindet sich ein hitzeaktiver Klebstoff des B-Papiers mit dem Motiv, dem Toner und der A-Folie. Der Klebstoff haftet also nur auf der gewünschten Fläche, nachdem die beiden Papiere auseinandergezogen wurden. Nun kann die finale Übertragung auf ein Textil (Beutel, T-Shirt, Hoodie) mittels A-Folie in der Transferpresse geschehen.

So weit, so einfach. Das Übertragen auf dunkle Untergründe hingegen gestaltet sich schwierig, da die Farbe Weiß im eigentlichen Sinne nicht existent ist und beispielsweise mit Tintenstrahldruckern schlicht nicht umgesetzt werden kann. Die Laserdrucker arbeiten jedoch mit Tonern, die ein Pulver anstelle der Tinte enthalten. Diese Toner können ohne Reinigung und größere Umstände ausgetauscht werden. Das erlaubt es uns, einen kleinen Trick anzuwenden, indem schwarze Toner im Laserdruck durch Ghost-White-Toner ersetzt werden.

Beim Anlegen der gewünschten weißen Flächen muss nur darauf geachtet werden, dass diese im PC als schwarze Flächen angelegt werden, da der Computer annimmt, die schwarzen Flächen würden auch schwarz gedruckt werden. Das klingt komplizierter, als es ist, denn nach dem Druck erstrahlen diese Flächen wie geplant in weißer Farbe. Die White-Toner eignen darüber hinaus ideal als Unterdruck für farbige Flächen, um deren Leuchtkraft zu fördern.

Flex- und Flocktransferdruck als Transferdruckverfahren für einfache Motive und Schriftzüge

Das Verfahren beim Flexdruck gestaltet sich etwas anders als beim Tonertransfer. Anstelle der Transferfolien kommen bei diesem Verfahren preiswerte Flexfolien zum Einsatz. Die als Vektorgrafiken angelegten Motive werden nicht im klassischen Sinne gedruckt, sondern von einem Schneideplotter (Vinyl-Cutter) ausgeschnitten bzw. angeritzt. Normalerweise fällt danach ein manueller Arbeitsschritt an, der die Herstellung von größeren Auflagen schwierig macht. Es handelt sich dabei um das sogenannte Entgittern (weeding), bei dem das überschüssige Material entfernt wird.

Mit Ghost Flex Soft (no-cut) kannst du Folien in unterschiedlichen Farben und Ausführungen erwerben, die selbst-entgitternde Eigenschaften besitzen. Die freigestellten Motive werden anschließend auf das Trägermaterial gelegt und können mit der Transferpresse aufgebracht werden. Die Flächen hierbei sind eher klein gehalten, da durch die Folien eine Atmungsaktivität nicht möglich ist und größere Flächen knittern könnten. Weil es hier keine Farbverläufe gibt und eher wenige Farben zum Einsatz kommen, ist die Methode sehr beliebt für Logos, Schriftzüge oder auch Piktogramme. Neben normalen Farben sind auch spezielle Glossy- oder Metallic-Effekte denkbar.

Sublimationsdruck als besonders langlebiges Ergebnis von Transferdruck

Mit Sublimationsdruck, eigentlich Thermosublimationsdruck, wird auf einen Prozess hingewiesen, der folgenden Vorgang beschreibt: Sublimation ist der direkte Übergang von einem festen in einen gasförmigen Zustand und umgekehrt. Die feste Farbe aus einer speziellen Patrone oder einem Toner (Pulver) wird durch große Hitze und Druck gasförmig in den Trägerstoff eingedampft. Auf diese Weise kommen besonders gute und langlebige Ergebnisse zum Vorschein. Sublimationsdruck ist jedoch auf die Verwendung mit Polyester bzw. Mischgewebe mit 80 % Polyesteranteil beschränkt.

Sublimation mug production. Thermopress for mugs on several cells

Als Trägermaterialien mit einer solchen Polyesterbeschichtung eignen sich etliche Dinge, die als Rohlinge (blanks) für diese Art Druck gut bearbeitet werden können und im Werbebereich großen Anklang finden. Ein Problem dabei sind die hohen Kosten für spezielles Sublimationspapier und Sublimationstinte. Eine smarte Alternative sind Ghost-Sublime-Toner, die ganz einfach mit einem Laserdrucker verwendet werden. Ihr Vorteil besteht unter anderem darin, dass auf teures Spezialpapier zum Übertragen verzichtet wird und normales Kopierpapier beim Übertragen völlig ausreicht.

Das Wunschmotiv wird mit dem Laserdrucker zunächst auf das Papier gedruckt, das anschließend auf die Polyesterfläche gelegt und unter hohem Druck in der Transferpresse erhitzt wird. Bei mindestens 160 Grad Celsius bis zu 230 Grad Celsius und etwa zwei bis drei Bar erfolgt der oben beschriebene Prozess und die Farbe dringt direkt tief in das Material ein. Ein Verwischen und Verschwimmen finden nicht statt, weshalb bei dieser Methode fotorealistische Motive besonders gut umsetzbar sind. Die Ergebnisse sind bestechend und Kleidungsstücke können auch gedehnt werden, ohne dass das Motiv leidet.

Fazit:
Wofür du dich beim Textildruck auch entscheidest, mit den beschriebenen Transferdruckverfahren findest du für ganz unterschiedliche Zwecke und Möglichkeiten ein passendes Verfahren. Kreative und Bastler, kleine Unternehmen und Selbstständige können mit den passenden Utensilien und Materialien ebenso Erfolge feiern und Vorhaben umsetzen wie große Firmen und Gruppen. Die Möglichkeiten sind grenzenlos und erlauben ein Höchstmaß an Individualität und Planungssicherheit.


Bildnachweise:
hunterbliss – stock.adobe.com
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Lora – stock.adobe.com

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