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Der Flexfoliendruck zur Veredelung von Textilien

Der Flexfoliendruck zur Veredelung von Textilien

Flexfoliendruck ist eng mit dem Verfahren des Flockdrucks verwandt und wird wie dieses und dem Vinyldruck zum Verschönern von Textilien eingesetzt. Die gewünschten Darstellungen und Motive werden als Grafiken gespiegelt angelegt und mit einem Schneideplotter bearbeitet. Nach der Herstellung und Bearbeitung wird dann eine Übertragung im Transferdruck via Transferpresse vorgenommen. Wie die einzelnen Schritte im Verfahren ablaufen, erklären wir Dir in den folgenden Abschnitten.

Der Flexfoliendruck gehört nach wie vor zu den beliebtesten Methoden, um Alltags- sowie Sportkleidung und je nach Folie auch Leder, Filz, Glas und glatte Metallflächen zu veredeln. Flexfolien existieren in etlichen Varianten und lassen sich wunderbar gestalten. Beim Erstellen Deiner Ideen musst Du auf einige wichtige Aspekte wie etwa die Beschränkung auf maximal drei Farben achten. Wir klären Dich über die Vor- und Nachteile sowie weitere Möglichkeiten auf.

Flexfoliendruck – so läuft er ab

Mit einem für Vektorgrafiken geeigneten Programm legst Du die Ideen für Motive, Schriftzüge oder Logos an. Hierfür eignen sich beispielsweise Inkscape, Adobe Illustrator oder Programme, die klassische Grafiken in Vektorgrafiken umwandeln können. Achte hierbei jedoch immer auf die Genauigkeit beim Erstellen und darauf, die Motive nicht zu groß zu gestalten. Wenn wir als letztlichen Ort der Aufbringung einen Pullover oder ein Shirt annehmen, sollten die Ausmaße 20 x 20 cm bis 30 x 30 cm nicht übersteigen.

Flexfolien erhältst Du mittlerweile in etlichen Ausführungen in A4 oder A3 sowie als farbige Varianten und in Sonderfarben. Dazu zählen Flex-Soft-Folien in Neon und Flex-Soft-Folien Metallic, die Du bei Ghost günstig bestellen kannst. Diese innovativen Produkte sind außerdem selbst-entgitternd, wodurch ein zeitaufwändiger Arbeitsschritt bei der Herstellung entfällt. Aber dazu gleich mehr.

Wenn Du mit dem Entwurf fertig und vor allem zufrieden bist, überträgst Du ihn mit einem Schneideplotter auf die Flexfolien. Die geplotteten Folien musst Du nun normalerweise erst einmal entgittern (to weed), womit das Entfernen überschüssiger Folie gemeint ist. Diese Arbeit kann je nachdem, wie filigran das Motiv ist, Zeit kosten. Mit Hilfsmitteln wie kleinen Messern und Haken legst Du das Motiv frei und positionierst die Trägerfolie samt farbigem Motiv auf dem Kleidungsstück oder Ähnlichem.

Das zu verschönernde Objekt samt Transferfolie kommt in die Heißpresse, in der bei großer Hitze und hohem Druck die Flexfolie auf den Stoff gelangt. Du kannst Dir hierbei Zeit nehmen, damit alle Abstände passen, und die Folie noch einmal glattstreichen, ehe der Pressvorgang vonstattengeht. Das Ergebnis ist ein visuell eindrucksvoller Aufdruck, der sich haptisch gut anfühlt und sich nur wenig vom übrigen Material abhebt. Im Gegensatz zu den weicheren Flockfolien können Flexfolienprints nicht fusseln und sind bei guter Pflege langlebig.

Die Eigenschaften der Flexfolien – Vor- und Nachteile des Flexfoliendrucks

Flexfolien bestehen überwiegend aus Polyester, einer Deckschicht und einer Klebeschicht (Schmelzkleber), die beim Heißpressen aktiviert wird und sich mit dem Stoff verbindet. Die heutigen Methoden unterscheiden sich ein wenig von den Ursprüngen des sogenannten Flexodrucks, eines Hochdruckverfahrens. Im Gegensatz zu den damaligen Folien sind aktuelle Produkte nicht mehr mit Löse- und Bindemitteln versetzt und auch der Pressvorgang gestaltet sich einfacher.

Die typischen Eigenschaften der Flexfolien bestimmen beim Flexfoliendruck ein Stück weit deren Einsatz. Es gibt beim Flexfoliendruck keine sehr bunten Motive, weshalb Du Dein Motiv auf drei oder weniger Farben anpassen musst. Aus diesem Grund eignen sich kleine Logos, aber auch Schriftzüge und Nummern sehr gut. Insbesondere auf Sportbekleidung findet Flexfoliendruck in Form von Spielernummern auf Ärmel, Rücken oder Hosenbein Anwendung.

Die positiven Eigenschaften:

  • Langlebigkeit
  • Strahlende, kräftige Farben
  • Sehr hohe Deckkraft
  • Edles Finish

Außerdem empfehlen wir beim Flexfoliendruck, eine überschaubare Motivgröße zu wählen, da der Aufdruck nicht atmungsaktiv ist. Großflächige Motive sind auf Dauer also nicht nur unkomfortabel, sondern tendieren außerdem dazu zu knittern. Kleinere Motive hingegen bestechen durch ihre Farbechtheit und Waschbeständigkeit. Insbesondere dann, wenn Du darauf achtest, die Kleidungsstücke vor der Wäsche bei 40 Grad auf links zu drehen, um die Folien etwas zu schonen. So kannst Du Dich lange an der hervorragenden Qualität der bunten Flex-Soft-Folien erfreuen.

Flexfoliendruck im Allgemeinen eignet sich für die Herstellung von kleinen Auflagen oder Einzelstücken. Werbematerialien und Kleidung lassen sich individuell und hochwertig gestalten. Die Methode ist preisgünstig und vor allem Logos, Piktogramme, Nummern und Emblems ergeben hervorragende Motive. Damit wird Flexfoliendruck für Agenturen, kleine Unternehmen sowie privat für Kreative und Bastler spannend.

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