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Weißdruck – neue Möglichkeiten entdecken

Weißdruck – neue Möglichkeiten entdecken

Weißdruck war lange Zeit nur schwer zu realisieren. Denn Weiß ist eine Farbe, die herkömmliche Drucker aus verschiedenen Gründen nicht realisieren konnten: Erstens gab es für viele Drucker keine weißen Patronen, das ist bei Tintenstrahldruckern noch immer so. Zweitens lässt sich weiße Farbe nicht aus anderen Farben mischen. Die gängigen Druckerfarben sind bei Patronen, Tonern und Kartuschen heute nach wie vor: Schwarz, Gelb, Magenta und Cyan.

Durch innovative Verfahren und flexible Laserdrucker können Toner mit dieser besonderen Farbe für Prints und Übertragungen via Transferpressen eingesetzt werden. Die Optionen beim Weißdruck eröffnen völlig neue Wege und erlauben Dir vielseitige Ausdrucksmöglichkeiten im eigenen kreativen Prozess. Wir erklären, welche Verfahren und Materialien wie gestaltet werden können und präsentieren Dir Methoden und Untergründe.

Bereits mit einer Basisausstattung lassen sich großartige Werke schaffen, die Du als Unikate oder in kleinen und mittleren Stückzahlen herstellen kannst. Interessant ist Weißdruck für alle, die kreativ arbeiten – bis hin zur Herstellung von Werbung und Merchandise-Artikeln.

Das kann der Weißdruck

Für den Weißdruck werden, je nach Mengenbedarf und Material, ganz unterschiedliche Mittel und Methoden genutzt. Bevor wir auf die Variante mit Tonertransfer näher eingehen, möchten wir noch weitere Verfahren erwähnen. Eine zweifellos beliebte Variante ist der klassische Siebdruck, der qualitativ hochwertige Ergebnisse liefert und beispielsweise bei der Produktion von Sportbekleidung nicht wegzudenken ist. Schwarze, farbige oder weiße Rückennummern auf Trikots lassen sich im Siebdruckverfahren gut realisieren.

Filztasche Weiß bedruckt lettering

Obwohl es mittlerweile auch Siebdruckmöglichkeiten für kleinere Auflagen gibt, ist er vor allem bei größeren Produktionsmengen sinnvoll. Hinzu kommt, dass das Verfahren ein wenig Übung erfordert. Allerdings ist der Druck mit einer Farbe, wie Weißdruck, auch für Anfänger realisierbar. Dafür benötigst Du einen Siebdruckrahmen, Siebdruckfarben, ein Belichtungsfilm, eine Rakel (Kratzeisen) und andere Werkzeuge sowie Chemikalien.

Eine weitere, vor allem für größere Mengen geeignete Methode zum Weißdruck ist der sogenannte Offsetdruck. In der Verlagsbranche ist diese Methode beim Herstellen von Zeitungen üblich und sehr weit verbreitet. Hierzu werden Maschinen wie Druckwerke und Rollenwechsler benötigt – außerdem Druckplatten, spezielle Farben und weitere Utensilien. Der Offsetdruck ist für den Hausgebrauch ungeeignet, da als Materialien Papier und Karton verwendet werden müssen. Harte Materialien wie Holz und Glas sind nicht bedruckbar. Es gibt in diesem Bereich auch abgewandelte Methoden und den sogenannten Kleinoffsetdruck für geringere Auflagen. In Sachen Praktikabilität und Anwendbarkeit reichen diese Verfahren jedoch nicht an Transferverfahren mit Laserdrucker und Toner heran.

Dank der innovativen Ghost White Toner können herkömmliche Laserdrucker von Markenherstellern wie HP auch für den Weißdruck benutzt werden. Dies gilt für die direkte Gestaltung von Papier, Pappe und Kartonin Bunt oder Schwarz. Natürlich lassen sich damit auch Spezialpapiere mit Gold- oder Silbereffekt verzieren.

Der Tonertransfer erlaubt mithilfe einer sogenannten Transferpresse und der Ein- oder Zwei-Blatt-Methode die Gestaltung von Kleidung, Taschen und Beuteln aus Textil sowie festeren Untergründen, wie Leder, Kunststoffen und Holz. In nächsten Abschnitt erläutern wir Dir den Weißdruck und die Funktion weißer Farbe als Untergrund für farbenfrohe Motive.

Der Weißdruck mit Laserdrucker und Tonern – so geht’s!

Mit einem herkömmlichen Laserdrucker und den White Tonern von Ghost kannst Du Kleidungsstücke verschönern und mit weißer Farbe auf buntem oder dunklem Untergrund experimentieren. Im ersten Schritt gestaltest Du Dein Wunschmotiv am Computer. Das kann ein unifarbenes Motiv oder buntes Muster, ein Schriftzug oder Logo sein. Bei einem Weißdruck wird die schwarze Tonerkartusche im Drucker einfach durch einen White Toner ersetzt. Eine Reinigung ist nicht erforderlich, da Toner keine Tinte, sondern ein spezielles Pulver enthalten.

Der Drucker nimmt die Patrone weiterhin als Schwarz wahr, weshalb Du alle weißen Flächen in Deinem Bild schwarz angelegen musst. Schon kann gedruckt werden. Solltest Du gern Textilien verschönern und das Motiv transferieren wollen, dann legst Du es spiegelverkehrt an und druckst es auf eine Transferfolie (A-Foil). Diese A-Folie wird mit einem B-Papier (B-Paper) in der Transferpresse unter Druck bei etwa 160 Grad Celsius zusammengepresst. Dabei geht ein spezieller Kleber vom B-Papier auf die mit Toner bedeckte Fläche über. Der Vorteil: Beim Übertragen auf den Stoff bleibt nur Dein Motiv haften und ein manuelles Entgittern erübrigt sich.

Nach dem Abziehen des B-Papiers kannst Du das Motiv in weißer Farbe noch ein wenig an den Rändern zurechtschneiden, sodass Du die Folie gut an der gewünschten Stelle auf Ärmeln, Rückenfläche oder Brust des Hoodies, T-Shirts etc. platzieren kannst. Nun folgt die eigentliche Übertragung auf das Material, erneut mit der Transferpresse unter Druck und Hitze. Lass Material samt Folie abkühlen und ziehe es behutsam in rollender Bewegung ab. Im letzten Arbeitsschritt wird Dein Weißdruck noch optisch perfektioniert und waschbeständig gemacht. Er erhält dank passendem glossy oder mattem Papier ein schönes Finish.

Weißdruck als Unterdruck:

  • Farbdeckung
  • Kräftigere Farben
  • Farbechtheit
  • Farbbrillanz, Leuchtkraft

Weißdruck kann beim farbigen bzw. farbigen plus weißen Drucken eine zusätzliche Funktion erfüllen. Dank einer weißen Basis als Untergrundfarbe strahlen die Farben bei dunklen Stoffen wesentlich kräftiger und erhalten eine erhöhte Farbechtheit. Das Resultat ist hochwertig und bleibt lange in optimalem Zustand.

Effekte beim Weißdruck und Materialien

Aluminiumflasche und Lederball mit weißem Druck durch Tonertransfer

Als Materialien für den Weißdruck bieten sich neben edlem Papier und Karton zahlreiche Gebrauchsgegenstände wie Becher, Tassen oder Trinkflaschen an. Ob zu Werbezwecken mit einem Firmenlogo oder als individualisierte Geschenkidee – weiße Schrift und Bilder wirken besonders edel und erschaffen einen völlig neuen Look. Aus einer langweiligen Trage- oder Einkaufstasche wird ein hippes Utensil für den Alltag.

Weißdruck eignet sich auch für die Gestaltung von Kunststoffartikeln aller Art, zum Beispiel für Werbung und Merchandise. Auch auf Naturmaterialien wie Leder und Holz sind Übertragungen möglich – mit schönen Gestaltungen und wertigen Resultaten. Von Vorteil für die Qualität ist eine glatte Oberfläche, um den Druck sauber übertragen zu können. Weißdruck in Kombination mit Naturmaterialien hat einen besonderen Charme. Doch auch Materialien wie Glas und Metall erhalten mit weißer Farbe einen überaus modernen Charakter. Die Möglichkeiten mit Weißdruck sind vielfältig. Es lohnt sich, das Feld anzugehen und ein wenig zu experimentieren. Weißdruck allein oder in Kombination mit Farben wird Dein kreatives Spektrum deutlich erweitern. Wir wünschen Dir viel Spaß und laden Dich zum Stöbern in unserem Sortiment ein.

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